Flugblatt zur Berlin-Wahl

Der Vorstand der VVN-VdA hat beschlossen, das Flugblatt der VVN-BdA nicht zu verteilen, da darin Russland als „Aggressor“ dargestellt wird, ohne die Vorgeschichte des Konflikts und die Rolle der Nato zu erwähnen. Die VVN-VdA hat wiederholt Veranstaltungen zusammen mit Frieden gewinnen und Ak-Frieden angeboten, (mit von der Schulenburg, mit Rügemer, IMI), um diese Position zu erklären und zu erhärten.

Flugblatt der VVN-VdA

Gedenken am 9. Mai beim Zwangsarbeiterlager Britz

Gedenkveranstaltung am 9. Mai am Standort des ehemaligen Zwangsarbeiterlagers in der Onkel-Bräsig-Straße 2, 12359 Berlin-Neukölln.

Hufeisern gegen Rechts feiert den Tag der Befreiung.

Wir waren vor Ort.

Hier Vorstandsmitglied Rüdiger Deißler.

Nakba-Demo Berlin 16.5.2026

Am 16.5.2026 fand u.a. in Berlin eine Demonstration statt zur Erinnerung an die Nakba 1948, die Vertreibung der Palästinenser durch israelische Terrormilizen wie Haganah und Palmach. Zu sehen ist eine kleine Gruppe aus VVN-Mitgliedern und Mitglieder der italienischen Partnerorganisation ANPI Berlin-Brandenburgo, beide Gruppen mit Organisationsfahne.

AK Frieden zum 81. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus

Stellungnahme des AK Frieden der Berliner VVN- BdA e.V. zum 8. Mai 2026 – 81. Jahrestag der Befreiung vom deutschen Faschismus

Der Schwur von Buchenwald:


„Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel.“

ist nur im östlichen Teil Deutschlands (der sowjetischen Besatzungszone) umgesetzt worden, in dem die Enteignung von Kriegsverbrechern und am Krieg verdienenden Firmen durchgesetzt wurde. Das entsprach dem Potsdamer Abkommen. Schon damals haben die westlichen Alliierten das Völkerrecht nur dann umgesetzt, wenn es ihren Interessen entsprach. Mit der gesellschaftlichen Umwälzung 1989/90 wurden in ganz Osteuropa die Machtverhältnisse zugunsten der reaktionären, revanchistischen, imperialistischen Kräfte verschoben.

Seit einigen Jahren erleben wir, dass die Interessen des Kapitals immer mehr mit Krieg und Gewalt durchgesetzt werden.

Der deutsche Militarismus erlebt eine Konjunktur, befördert durch die Politik der Regierungsparteien der letzten Jahrzehnte. Diese geht einher mit massivem Sozialabbau und der Entstehung einer neuen rechtsextremen Kraft, die AfD. Dieser Politik gilt unser Widerstand. Eine einseitige Konzentration auf die AfD ist nicht ausreichend und wird nicht dazu führen, die gesellschaftlichen Verhältnisse umfassend zu ändern. Dieses Ziel darf nie aus den Augen verloren werden.

Am 26. März 2026 fand im Kapitulations-Museum Berlin-Karlshorst unter dem Titel „Fremdes Gedenken – eigene Verantwortung? Sowjetische Ehrenmale und deutsche Erinnerungskultur“ eine Tagung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, des Museums Berlin-Karlshorst und des Ukrainischen Instituts in Deutschland statt.

Auf nachträgliche Anfrage zu Materialien antwortete das Museum Karlshorst:


„Die Veranstaltung … war als ein Colloquium, d.h. ein Gespräch angelegt. Es gab deshalb keine Manuskripte oder veröffentlichungsfähigen Texte. Eine Veröffentlichung von Texten ist auch nicht vorgesehen. Es gab ein paar Bild-Präsentationen, die ohne das gesprochene Wort nicht aussagefähig sind und deshalb nicht veröffentlicht oder an Dritte weitergegeben werden.“

Nicht an die Öffentlichkeit sollte kommen, dass es um die Umwidmung oder Beseitigung der sowjetischen Ehrenmale in der BRD ging. Eine Beseitigung der vielen Gedenkorte entspräche zwar dem Zeitgeist und der Russophobie, widerspricht aber den entsprechenden Festlegungen im 2+4-Vertrag.

Diesen geschichtsrevisionistischen Kräften ist durch Schaffung einer breiten Öffentlichkeit das Handwerk zu legen. Das ist nach Auffassung aller Freunde im AK Frieden und ein wichtiger Arbeitspunkt der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten.

Dafür treten wir ein!

Arbeitskreis Frieden der Berliner VVN-BdA

Berlin, April 2026

akfrieden.vvnberlin2024@gmail.com


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  • Vorstellung des Arbeitskreises und weitere Materialien

Otto-Grüneberg-Ehrung 2026

Vor 95 Jahren wurde am 1.2.1931 der Jungkommunist und Aktivist in der ‚Roten Jungfront‘ des illegalisierten Rotfrontkämpferbundes, Otto Grüneberg von Mitgliedern des SA-Sturm 33 (Maikowski) vor seiner Wohnung in der Schlossstraße (im Volksmund wurde dieses damalige rote Arbeiterviertel auch mit Hochachtung „Kleiner Wedding“ genannt) in Charlottenburg erschossen. Er war nicht der erste Tote im antifaschistischen Kampf in Charlottenburg. Mehr als 10.000 Menschen begleiteten seinen Sarg (und den von Max Schirmer, KPD) zum Friedhof Friedrichsfelde.

Aus diesem Anlass hielten etwa 70 Anwesende deutlich mehr als eine Stunde aus bei eisiger Kälte und kämpferischen Reden von insgesamt 8 Rednerinnen und Rednern. (Uwe Bröckl, Vorstand VVN-VdA Berlin; Enrico Brehm, Bezirksvorstand Die Linke; Christoph Wapler, MdA Die Grünen; Olivia Schmitt, DKP; Uwe Hiksch, stv. Landesvorsitzender Die NaturFreunde; Timur Saric, SPD-Bezirksverordneter; Flip, FaJOC; Max Renkl, Freundeskreis Ernst Thälmann). Musikalisch begleitet wurde die antifaschistische Veranstaltung des Bündnisses unter Federführung der Westberliner VVN-VdA von den VORWÄRTS Liederfreunden mit kämpferischen Liedern der Arbeiterbewegung.

Inhaltliche Schwerpunkte der Reden waren die Forderungen nach einem Verbot der AfD, Kampf gegen staatliche Repressionen und den geplanten Um- und Abbau des Sozialstaats, sowie gegen den weiteren Ausbau des staatlichen Repressionsapparates. Ganz wichtig seien alle Aktionen gegen die geplante und schon begonnene Wehrertüchtigung und Kriegsmobilisierung und gegen die irrsinnigen Rüstungsausgaben zu Lasten des Sozialen. Alle jungen Männer wurden aufgefordert, den Wehrdienst zu verweigern.

Der Abschlussredner vom Freundeskreis Ernst Thälmann, Max Renkl, forderte dringend dazu auf, im Kampf gegen die Rechtsentwicklung von Gesellschaft und Staat Trennendes beiseite zu schieben und als Antifaschistinnen und Antifaschisten gegen die reaktionäre Entwicklung in Deutschland zusammenzuarbeiten. Mit dem recht neuen, von Vielen dank ausgeteilter Liedertexte textsicher mitgesungenen Songs „Wir sind das Bollwerk gegen Nazis“ klang die Veranstaltung aus.

Rüdiger Deißler



Rede von Flip (FaJOC):

https://fantifacharlottenburg.noblogs.org/gedenken-an-otto-grueneberg-redebeitrag-zum-01-02-2026/


Rede von Olivia Schmitt (DKP):

Liebe Genossinnen und Genossen,
liebe Freundinnen und Freunde,

wir stehen heute hier, um Otto Grünebergs zu gedenken – eines jungen Kommunisten, der sein Leben im Kampf gegen den Faschismus ließ. Mit nur 22 Jahren wurde er am 1. Februar 1931 vor seiner Haustür von SA-Männern überfallen und erschossen. Er hatte sich gewehrt, er hatte Zeugenschaft gegen Faschisten übernommen, er hatte seinen Kiez verteidigt – und er wurde ermordet.

Seine Mörder kamen mit lächerlichen Strafen davon. Einer wurde freigesprochen, die anderen nach wenigen Monaten entlassen. Zehn Monate Haft für ein ausgelöschtes Leben. Zehn Monate, die vorwegnahmen, was kommen sollte: die Herrschaft des Hitler-Faschismus, der millionenfache Mord.

Aber wir sind nicht nur hier, um zu erinnern. Wir sind hier, weil Ottos Kampf nicht vorbei ist. Weil das, wofür er starb, heute wieder aktuell ist – und weil wir eine Wahl haben: schweigen oder kämpfen.

Vor kurzem, am 5. Dezember, gingen 55.000 Menschen in über 70 Städten auf die Straße. Sie sagten Nein zur Aufrüstung, Nein zur Wehrpflicht. Zehntausende Schülerinnen und Schüler bestreikten ihren Unterricht, unter Androhung von Verweisen, unter Polizeiaufgebot. Sie ließen sich nicht beirren. Ihre Botschaft war klar: Wir geben unser Leben nicht für ihre Kriege.

Was damals Otto widerfuhr – Einschüchterung, Gewalt, staatliche Repression –, erleben heute junge Menschen wieder. Wer sich weigert, wer Nein sagt zur Militarisierung, wird sanktioniert. Wer für den Frieden streikt, riskiert Verweise. Währenddessen werben Soldaten in Klassenzimmern, normalisiert sich die Rhetorik der „Kriegstüchtigkeit“. Das ist kein Zufall. Das ist System.

Schon Karl Liebknecht sagte vor über hundert Jahren: „Die Schule ist in ihrem Gesamtcharakter ein politisches Propagandamittel für den Krieg, ein Hilfsinstrument der Kriegswirtschaft, ein Werkzeug der Kriegsfinanzen. Sie ist ein besonderes Mittel zur Erziehung für den Krieg!“

Was damals galt, gilt heute wieder. Schulen sollen keine Orte freien Denkens sein, sondern Orte der Anpassung. Sie sollen junge Menschen früh auf Gehorsam trimmen, auf Opferbereitschaft, auf nationale Interessen. Die Seelen der Jugend, wie Liebknecht sagte, werden eingefangen, zugunsten des Kapitalismus, zugunsten des Militarismus.

Otto Grüneberg hat das nicht einfach hingenommen. Er hat sich organisiert , im Roten Frontkämpferbund, im Häuserschutz, er hat Nachbarn verteidigt. Er wich keinen Zentimeter. Er wusste: Wer den Faschismus bekämpfen will, muss ihn beim Namen nennen und muss sich wehren.

Heute erleben wir wieder faschistische Tendenzen: reaktionären Staatsumbau, bewaffnete Rechtsradikale, Hetze gegen Migrantinnen und Migranten, Abschiebegesetze, die Menschen ins Elend stoßen, und natürlich die Militarisierung der ganzen Gesellschaft. „Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg“: das darf keine Floskel bleiben. Das muss unsere politische Praxis werden.

Doch ich sehe auch Hoffnung. Hoffnung in der Jugend, die aufsteht. Hoffnung in denen, die wie Otto nicht schweigen. Die sich weigern, Kanonenfutter zu werden. Die verstehen, dass Kriege nicht aus Missverständnissen entstehen, sondern aus einem System, das Profite über Menschen stellt.

Rosa Luxemburg schrieb: „Die Massen sind das entscheidende Element, sie sind der Fels, auf dem der endgültige Sieg der Revolution gebaut wird.“
Und Karl Liebknecht rief: „Ich sage Ihnen: Selbst die geistige Befreiung der Arbeiterklasse, ihre Befreiung von den Fesseln geistiger Unterdrückung, kann nur das Werk der Arbeiterklasse selbst sein. Und es ist unsere Aufgabe, der Arbeiterklasse aller Länder auch bei dieser Gelegenheit zuzurufen: „An die Arbeit!“

Also: Tun wir was wir unseren Genossen versprochen haben und gehen an die Arbeit! Lasst uns die Schulstreiks unterstützen. Lasst uns auf die Straße gehen gegen die Militarisierung. Lasst uns in den Betrieben, in den Schulen, in den Nachbarschaften Widerstand organisieren. Nicht nur gegen die Wehrpflicht – gegen das ganze System, das den nächsten großen Krieg vorbereitet.

Otto Grüneberg hat sein Leben gegeben. Er hat nie heiraten können, nie Kinder haben, nie reisen, nie einfach nur lachen. All das wurde ihm genommen. Aber sein Kampf geht weiter – in uns.

Wir schwören dir, Otto:
Wir werden dein Erbe tragen. Wir werden kämpfen – für dich, für alle Gefallenen, für eine Welt ohne Faschismus, ohne Krieg, ohne Ausbeutung. Wir werden nicht zulassen, dass dein Tod umsonst war.

Der Sozialismus wird siegen – weil wir ihn erkämpfen.

Heraus zum nächsten Schulstreik! Heraus auf die Straße! Kein Fußbreit den Kriegstreibern!

Otto Grüneberg, lebendig in unserem Kampf!


Rede von Max Renkl (Vorsitzender des Freundeskreises „Ernst Thälmann“ Ziegenhals-Berlin)

Danke für die Möglichkeit hier sprechen zu dürfen. Mein Name ist Max Renkl, ich bin Vorsitzender des Freundeskreises „Ernst Thälmann“ Ziegenhals Berlin.

Es freut uns sehr, dass wir heute hier gemeinsam dem jungen Arbeiter und Kommunisten Otto Grüneberg gedenken. Gemeinsam, das heißt über ideologische und weltanschauliche Grenzen, über Partei- und Organisationsgrenzen hinaus, gedenken wir hier als Antifaschistinnen und Antifaschisten einem der unsrigen, der von den braunen Schläger- und Mörderbanden ermordet wurde. Wir gedenken dem kommunistischen Arbeiterwiderstand – nicht gerade üblich in West-Deutschland und West-Berlin. Bei der Gründung der Bundesrepublik Deutschland stand der Antikommunismus Pate. Ich muss hier nicht die personelle Kontinuität zwischen Nazi-Deutschland und der BRD in Parteien, Bundestag, in Medien, Justiz, Polizei, Militär einzeln aufzählen. Ehemalige NSDAP-Mitglieder bauten die junge BRD mit auf, schrieben ihre Gesetze, prägten ihre Institutionen. In einem solchen Deutschland war kein Platz für ein ehrendes Gedenken an Kommunisten oder Sozialdemokraten, da war kein Platz für Denkmäler, die dem opferreichen Arbeiterwiderstand gegen das Hitlerregime in Deutschland gewidmet waren. In einem solchen Deutschland wurde die KPD 1956 verboten und SPD-Politiker als „Handlanger Moskaus“ öffentlich diffamiert. In diesem Deutschland dauerte es bis in die 80er Jahre hinein, bis jemand wie von Stauffenberg überhaupt geehrt wurde. Bis dahin galt der Hitler-Attentäter als Vaterlandsverräter und Deserteur.

Wie ehren heute hier Otto Grüneberg, einen jungen Kommunisten, einen Arbeiter – nicht zum Selbstzweck. Dieses Gedenken muss zur Tat werden, indem wir verstehen, dass wir als Antifaschistinnen und Antifaschisten – unabhängig von Weltanschauung und Partei- und Organisationsmitgliedschaft – zusammenstehen müssen. Die Nazis machen zwischen uns Antifaschisten keinen Unterschied. Wann beginnen wir eigentlich ernsthafte Schritte aufeinander zu? Wir müssen keine Freunde fürs Leben werden, wir müssen nicht mit allem einverstanden sein, was jemand aus einer anderen Partei oder Gruppe sagt. Aber wir müssen es meines Erachtens verstehen, dass es niemand anderes gibt als uns Antifaschistinnen und Antifaschisten und: Das wir es jeweils alleine nicht schaffen.

Wenn wir nicht wollen, dass es abermals die Nazis sind, die uns auf Friedhöfen, in ihren Lagern und Folterkellern „vereinigen“, dann müssen wir uns – allen Unterschieden zum Trotz – gegen den aufkommenden Faschismus zusammenschließen. Die größte Ehre würden wir dem vor 95 Jahren ermordeten Otto Grüneberg erweisen, indem wir uns als eine antifaschistische Front begreifen, die zusammenstehen und handeln muss. Kein Vergeben, kein Vergessen. Tod dem Faschismus!

Beerdigung von Victor Grossman

Im August habe ich noch mit ihm zusammen und acht anderen Kameradinnen und Kameraden gesessen bei unserem „Arbeitskreis Frieden“ der Berliner VVN-BdA. Wir trafen uns seit 2015 monatlich, Victor war regelmässig dabei mit seinen umfassenden politischen Einschätzungen und seinem monatlich in englisch verfassten Rundbrief, den er per EMail weltweit verbreitete. Victor war zum Schluss körperlich etwas eingeschränkt, aber geistig völlig frisch. Er starb ja auch nicht etwa „nach langer Krankheit“, wie sonst oft gehört, sondern ganz simpel an einer Lungenentzündung, vermutlich, weil er nicht genug auf sich geachtet hat.

Die wirklich berührende Trauerrede in der Kapelle des Dorotheenstädtischen Friedhofs hielt Sevim Dagdelen vor etwa 150 Trauergästen. Politisch wichtig und richtig, aktuell und inhaltlich-menschlich wunderbar. Es wurde zwischendurch aus Heinrich Heine gelesen und Musik eingespielt von Pete Seeger und Woody Guthrie ( „Walking down Death Row“, „Will you miss me ?“). Und von Paul Robeson zum Schluss: „Going Home“. Auch, unvermeidlich, Ernst Buschs „Spaniens Himmel“. Sehr bewegend.

Viele alte Genossinnen und Genossen und Kampfgefährten aus dem Osten, die über 90-jährige, rüstige Laura von Wimmersperg und andere von der Leitung der Friedenskoordination (Friko) Berlin, ex-MdB Gesine Lötzsch, Vertreterinnen der Kommunistischen Plattform der Partei Die Linke, der Victor angehörte, eine Abordnung der „Freunde und Kämpfer für die Spanische Republik“, denen Victor sehr verbunden war, zeigten die Originalfahne der XI. Brigade (Thälmann-Brigade) der Internationalen Brigaden, viele alte VVN-Mitglieder. Niemand vom Linke-Parteivorstand, niemand vom -Landesvorstand, obwohl Victor trotz grundlegender Kritik bis zum Schluß Linke-Mitglied blieb. Tageszeitung Junge Welt mit eigenem Kranz und dem Duo Arnold Schölzel / Dietmar Koschmieder, (Neues Deutschland war leider nicht offiziell vertreten) einige US-amerikanische Linke, die hier leben.

Übles Glatteis auf dem Friedhof, nicht gestreut, Victors Urnengrab nicht weit von Bertolt Brecht und Helene Weigel. Er hat es so verdient, hier zu liegen.

Im Anschluß luden die beiden Söhne zum Imbiss in die Kantine des Berliner Ensemble.

Rüdiger Deißler

Nachruf für unseren Kameraden Carsten Schulz

Wir trauern um unseren Kameraden, Genossen und Freund Carsten Schulz, der im Alter von nur 61 Jahren nach schwerer Krankheit am 23. November 2025 gestorben ist.
Carsten war ein kompromissloser Antifaschist und Friedenskämpfer. Dem widmete er seine komplette arbeitsfreie Zeit. Mit viel Geduld und Empathie konnte er Menschen überzeugen, dass Antifaschismus und Frieden zusammengehören. Er engagierte sich in der VVN, auch mit konstruktiver Kritik, und hätte gerne mehr Gespräche zum Thema Antifaschismus gehabt. Für viele enge Freunde war er ein Vorbild in seinem überzeugten Handeln, insbesondere auch in seiner Partei Die Linke. Er gab immer wieder den
Anstoß für Veranstaltungen zu friedenspolitischer, solidarischer und antifaschistischer Gedenkpolitik.
Wir vermissen ihn sehr, der uns in vielen Sitzungen konstruktiv zur Seite stand.

Elisabeth Wissel
VVN-VdA BO Tempelhof/Schöneberg

Weihnachts-Quiz 2025

  • Quiz als Pdf
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  • Auflösung (Langfassung) als Pdf

Arbeitskreis Frieden in der Berliner VVN-BdA

Wer wir sind:

Wir sind ein seit 2015 bestehender offener Arbeitskreis der Berliner VVN-BdA.

Was wir wollen: Frieden und Antifaschismus

Als ein Arbeitskreis der VVN-Bund der Antifaschisten ist auch der Friedenskampf antifaschistischer Kampf. Geschichte und gegenwärtige Weltlage zeigen, dass die Macht des Finanzkapitals in verhängnisvoller Weise zu Faschismus, Krieg, Zerstörung und Elend führt, bzw. führen kann.

Ein immer friedensbedrohlicher und zunehmend abenteuerlicher USA-Imperialismus versucht den Völkern dieser Erde seine Vorstellungen von einer unipolaren Welt aufzuzwingen.

In seinem Windschatten erstarkt erneut der deutsche Militarismus, auf eine besorgniserregende Art und Weise. In Geschichte und Gegenwart war dieser deutsche Militarismus immer besonders gefährlich, besonders abenteuerlich, besonders aggressiv. Es war dieser deutsche Militarismus und die hinter ihm stehenden monopolistischen Kapitalgesellschaften, die eine maßgebliche Verantwortung für die letzten beiden Weltkriege tragen. Es war dieser deutsche Militarismus, der schon immer ein Feind von Demokratie und ein Förderer von Faschismus gewesen ist. Kürzungen im Sozialen waren schon immer und sind auch heute eine beliebte Methode, um die Gelder für Kriegsvorbereitung und Krieg freizusetzen.

Politiker, die diese Entwicklung fördern, finden sich dabei aktuell durchaus nicht nur am rechten Rand der Gesellschaft. Sie finden sich durchaus auch in den etablierten bürgerlichen Parteien und in der SPD.

Diese Situation beunruhigt und bedroht immer mehr Menschen, nicht nur in unserem Land. Sie bedroht und beunruhigt sie so sehr, dass ihre Bereitschaft, etwas dagegen zu unternehmen, sichtbar wächst. Die Frage des Friedens wird immer deutlicher zu einer Frage des Überlebens der Menschheit.

Die Herkunft von Menschen, die sich in dieser Situation für Frieden engagieren, ist dabei zutiefst unterschiedlich. Aber diese Herkunft darf uns nicht spalten. Der kleinste und entscheidende gemeinsame Nenner ist die Absage an Krieg und Gewaltanwendung in den internationalen Beziehungen. Der kleinste und entscheidende gemeinsame Nenner ist die Bereitschaft zum Widerstand gegen die Militarisierung im Inneren. An diesem Gemeinsamen orientiert sich die Friedensbewegung und sammelt miteinander Erfahrungen.

Wie wir arbeiten:

Der AK Frieden trifft sich jeden 4. Dienstag im Monat, ab 18:30 Uhr, in der Schillingstraße 30, 10179 Berlin. Wir diskutieren öffentlich über aktuelle Themen.

Die Termine werden in Unser Blatt und im Newsletter bekanntgegeben. (Wunsch)

Sprecherrat des AK Frieden – Berlin, den 3.10.2025

Erreichbar über: akfrieden.vvnberlin2024@gmail.com


Materialien:

  • Zum Antrag der Grünen zu Sowjetischen Ehrenmalen (Jun 2026) Pdf
  • Zum 81. Jahrestag der Befreiung vom deutschen Faschismus (Apr 2026) Pdf
  • Kriegspropaganda ist Kampf um Köpfe und Herzen (Apr 2026) Pdf
  • AfD – keine Alternative für den Frieden (Apr 2026) Pdf
  • Protest gegen die EU-Sanktionen gegen Jacques Baud (Jan 2026) Pdf
  • Erklärung zu Angriffen auf den Antifaschismus (Nov 2025) Pdf
  • Appell an junge Menschen und ihre Eltern (Aug 2025) Pdf
  • Victor Grossman zu Antisemitismus (Mai 2024) Pdf
  • Solidarität mit Palästina ist auch Solidarität mit Israel (Feb 2024) Pdf
  • AfD-Verbot jetzt? (Feb 2024) Pdf
  • Zum jüngsten Gewaltausbruch im Nahen Osten (Nov 2023) Pdf * Kurzfassung

Kriegsdienst verweigern

Beratung für Kriegsdienstverweigerung


DFG-VK

Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte Kriegsgegner*innen (DFG-VK)

Website: https://kdv.dfg-vk.de

sowie

E-Mail: amab@riseup.net


Internationale der KriegsdienstgegnerInnen

IDK e.V.
c/o Anti-Kriegs-Museum
Brüsseler Str. 21
13353 Berlin 

Tel.: 030 – 454 90 110

E-Mail: info@idk-berlin.de


Evangelische Friedensarbeit

https://www.evangelische-friedensarbeit.de/mitglieder/evangelische-kirche-berlin-brandenburg-schlesische-oberlausitz


Beauftragter für die Koordination der Gewissensberatung zur Kriegsdienstverweigerung: Jan Kingreen

E-Mail: kingreen@garnisonkirche-potsdam.de
Tel.: 0331 – 9512 8067