Gedenken am 9. Mai beim Zwangsarbeiterlager Britz

Gedenkveranstaltung am 9. Mai am Standort des ehemaligen Zwangsarbeiterlagers in der Onkel-Bräsig-Straße 2, 12359 Berlin-Neukölln.

Hufeisern gegen Rechts feiert den Tag der Befreiung.

Wir waren vor Ort.

Hier Vorstandsmitglied Rüdiger Deißler.

Rede der VVN-VdA zum Elbe Day 25.4.2025 in Torgau

Vielen Dank für die Einladung, hier und heute an diesem herrlichen Tag des Antifaschismus und der Völkerfreundschaft sprechen zu dürfen. Ich bin Brigitte Renkl und Mitglied im Vorstand der VVN-VdA Berlin.

Als ich im vergangenen Jahr hier in Torgau war, wurde ich von antideutschen Kräften in der VVN-BdA fotografiert. Ich ging mit der VVN-Fahne – die mit dem roten Winkel der politischen KZ-Gefangenen – an einer Kundgebung der Freien Sachsen vorbei, was beim Rückweg zum Bus nicht zu vermeiden war. Und das Gekläffe ging los: Rechtsoffen, Brandmauer, Hufeisen bis hin zur Gleichsetzung mit Faschisten. Und das mir, die ich über 50 Jahre als Gewerkschafterin, als Kommunistin im antifaschistischen Kampf stehe. Ich habe 10 Jahre durch alle Instanzen des bürgerlichen Gerichts, bis hin zum Verfassungsgericht, darum gekämpft, dass man auch in Bayern sagen darf: Strauß deckt Faschisten!

Und dank der großartigen Solidarität gewonnen.

Und wie oft war ich in vorderster Reihe gestanden, um den Faschisten den Weg zu versperren. Und hatte dabei das Privileg, mit solchen Widerstandskämpfern verbunden zu sein wie Gertrud Müller, Peter Gingold, Emil Carlebach, Richard Scheringer, Alfred Hausser, Leo Heinemann oder Esther Bejarano …

Was ist die Ursache für dieses Gehabe, das auch vor Rufmord nicht Halt macht? Man muss nicht lange suchen. Das Gespenst geht schon länger um: Die Bundesrepublik Deutschland ist auf der Staatsdoktrin des Antikommunismus aufgebaut. Dazu gehören Bekenntnisse gegen die DDR, für die EU und für die NATO und damit zum Bündnis mit dem US-Imperialismus.

Auf dem Weg zum staatlich anerkannten Duckmäuser muss man diese Stöckchen überspringen, ergänzt inzwischen durch „Völkerrechtswidriger Angriffskrieg Putins“ und „Netanjahu muss Alles dürfen“ – sonst Antisemitismus. Verneigung vor diesen Geßler-Hüten ist Pflicht, sonst: keine Räume, keine Zuschüsse, keine Ämter und Posten, gesellschaftliche Ächtung samt Internet-Pranger bis hin zur Verweigerung eines Bankkontos und zum Berufsverbot. Jetzt endlich dürfen die Parteifreunde von Hans Maria Globke, dem Mit-Verfasser und Kommentator der Nürnberger Rassegesetze, dann unter Adenauer Chef des Bundeskanzleramts, darüber bestimmen, wer „guter“ Jude und was „antisemitisch“ ist,

darüber bestimmen, ob man die „Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost“ verbietet. Und darin finden sich die Freunde der „Brandmauer“ gegen die AfD vereint – na mit wem wohl – mit der AfD-Führung: Als es am 7. November 2024 im Bundestag um die „Nibelungentreue“ zur israelischen Netanjahu-Regierung als deutsche „Staatsräson“ ging, gaben CSU, CDU, SPD, Grüne zusammen mit der AfD ihre Ja-Stimme. Die Partei Die Linke enthielt sich. Nun ja!?

Das zeigt auch, in welches Lager die AfD als Partei gehört. Nämlich in das Lager der Netanjahu- und Trump-Freunde, der Militaristen und Kriegstreiber, in das Lager des Abbaus von sozialen und demokratischen Rechten, in das Lager der Milliardäre, in das Lager des deutschen Imperialismus. Freundschaft mit Russland ist für die AfD-Wessis wie Höcke, Weidel, Gauland doch nur Taktik und Demagogie. Wirkliche Freundschaft mit Russland hieße doch:

NATO raus aus den Ländern des ehemaligen Warschauer Vertrags, EU raus aus diesen Ländern, hieße

Schluss mit Aufrüstung und Militarisierung Deutschlands! Freundschaft mit Russland heißt auch Anerkennung der Sowjetunion und ihres heldenhaften Einsatzes bei der Niederschlagung des Hitlerfaschismus und der Befreiung Deutschlands. Darüber müssen wir mit den Kolleginnen und Kollegen in Betrieb und Gewerkschaft, die mit der Wahl der AfD liebäugeln, mit unseren Nachbarn, sprechen und streiten. Statt uns auf eine abstrakte Brandmauer-Debatte einzulassen, ob Bündnisse mit dieser Partei zulässig sind. Wir wissen aus den vergangenen Debatten über Einheits- und Volksfront, dass wir nicht fragen „nach Verband und Partei, seid ihr nur ehrlich im Kampf mit dabei gegen Unrecht und Reaktion“. Diese Partei ist in ihrer Gesamtheit nicht ehrlich auf Volkes Seite, auch wenn sie gelegentlich mal und richtigerweise etwa den Bau von öffentlichen Bedürfnisanstalten fordern sollte. Und den Charakter der AfD als Sammelbecken für Faschismus und Reaktion aufzuzeigen, ist unsere verdammte Pflicht!

Liebe Freunde, Kameraden, Genossinnen und Genossen,

so klein und schwach die organisierte Gegenwehr in unserem Land derzeit noch sein mag, der politische Gegner in Regierung und Kapital erkennt unser Potenzial manchmal besser als wir selbst. Deswegen fahren sie so schweres Geschütz gegen alle auf, die noch links, kommunistisch und ehrlich sozialistisch, die noch fortschrittlich, noch humanistisch sind oder es werden wollen.

Gegen uns, die wir uns der deutschen Aufrüstung und Militarisierung widersetzen und der NATO,

die sich der EU widersetzen als reaktionäres, als imperialistisches Projekt der Aggression gegen Osten, besonders gegen Russland,

sich widersetzen den Milliarden und den Waffen für das Bandera/Asow-Regime in Kiew und die Schlächter in Gaza.

Gegen uns, die wir die VR China nicht als Bedrohung, sondern als Hoffnung sehen.

Gegen uns, die wir in der DDR das andere Deutschland, das bessere verteidigen und in diesem neuen Großkotzdeutschland nicht das Ende der Geschichte sehen.

Gegen uns, die wir uns an der Seite der Völker sehen, die gegen den Imperialismus kämpfen, allen voran in Kuba, in Venezuela, in Palästina, im Iran und nicht zuletzt auch in den USA. Hoch die internationale Solidarität! Venceremos!

Nakba-Demo Berlin 16.5.2026

Am 16.5.2026 fand u.a. in Berlin eine Demonstration statt zur Erinnerung an die Nakba 1948, die Vertreibung der Palästinenser durch israelische Terrormilizen wie Haganah und Palmach. Zu sehen ist eine kleine Gruppe aus VVN-Mitgliedern und Mitglieder der italienischen Partnerorganisation ANPI Berlin-Brandenburgo, beide Gruppen mit Organisationsfahne.

Redebeitrag der VVN-VdA zum 8. Mai 2026

Redebeitrag der VVN-VdA Berlin zum 8. Mai 2026 – 81. Jahrestag der Befreiung
vom deutschen Faschismus – am Sowjetischen Ehrenmal in Tiergarten

Vielen Dank für die Einladung, hier sprechen zu dürfen.

Der heutige Tag, der 8. Mai, muss nach jedem menschlichen und historischen Ermessen im Zeichen der Freude und Dankbarkeit gegenüber den Befreiern stehen. Allen voran gilt unser Dank der Sowjetunion, die mit 27 Millionen Toten den größten Blutzoll geleistet hat. Dank der Roten Armee, Dank und Ehre den gefallenen Sowjetsoldaten, die auch Berlin befreit haben.

Die VVN wurde 1947 als überparteilicher und überkonfessioneller Verband gegründet aus der noch frischen Erfahrung, dass Faschismus und Weltkrieg möglich wurden, weil die deutsche Arbeiterbewegung und die DemokratInnen sich spalten ließen.

Wir als VVN sind dem Schwur von Buchenwald verpflichtet: “Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel.” Daraus ergibt sich unser Engagement gegen Faschismus, Militarisierung und Krieg, gerade auch heute.

Der genannte Schwur ist nur im Osten Deutschlands – mit der Sowjetarmee – umgesetzt worden, indem die Enteignung von Kriegsverbrechern und von Banken und Firmen, die am Krieg verdient hatten, durchgesetzt wurde. Das entsprach den Bestimmungen des Potsdamer Abkommens. Aber wie auch heute haben die westlichen Alliierten das Völkerrecht auch damals schon nur dann umgesetzt, wenn es für ihre Interessen von Nutzen war. Mit der gesellschaftlichen Rückwende 1989/90 wurden in ganz Osteuropa die Machtverhältnisse zugunsten der reaktionären Kräfte verschoben, mit der Osterweiterung der NATO und dem wirtschaftsimperialistischen Bestrebungen der EU.

Seit einigen Jahren erleben wir, dass die Interessen des Kapitals immer mehr mit Krieg und Gewalt durchgesetzt werden.

Der deutsche Militarismus erlebt eine Hochkonjunktur, befördert durch die Politik der Regierungsparteien der letzten Jahrzehnte. Diese geht einher mit massivem Sozialabbau und der Entstehung einer neuen rechtsextremen Kraft, der AfD. Dieser Politik gilt unser Widerstand. Eine ausschließliche Konzentration auf die AfD ist dabei nicht ausreichend und wird nicht dazu führen, die gesellschaftlichen Verhältnisse umfassend zu verändern und zu der im Schwur von Buchenwald genannten neuen Welt des Friedens und der Freiheit zu führen.

NATO raus aus den Ländern des ehemaligen Warschauer Vertrags, EU raus aus diesen Ländern, heißt auch Schluss mit der Aufrüstung und Militarisierung Deutschlands! Stop dem Sozialabbau!

Als Begleitmusik zu dem Ganzen wird die Umwidmung oder Beseitigung der sowjetischen Ehrenmale in der BRD betrieben. Solches Handeln widerspricht ebenfalls den entsprechenden Bestimmungen im 2+4-Vertrag. Schaffen wir öffentlichen Druck dagegen, um dem Geschichtsrevisionismus ein Ende zu setzen! Das gebietet das Andenken an die, die uns vom Faschismus befreit haben.

Wir als VVN-VdA stehen heute gegen die deutsche Beteiligung am Krieg in der Ukraine und in Israel / Palästina, keine Waffen für Kiew und die Kriegsverbrechen in Gaza, gegen die massive deutsche Aufrüstung; wir stehen dafür, den Frieden zu gewinnen, nicht den Krieg — für Frieden mit Russland und China, gegen die Vernichtung von Gaza und seiner Bevölkerung, gegen den Abbau des Völkerrechts und seinen Ersatz durch das Recht des Stärkeren. In diesem Sinn richten wir von hier auch einen Gruß voller Solidarität an das bedrohte Cuba. Hoch die internationale Solidarität! Frieden und Freundschaft mit Russland heißt auch Anerkennung der Sowjetunion und ihres heldenhaften Einsatzes bei der Niederschlagung des Hitlerfaschismus und der Befreiung Deutschlands.

Und wir stehen heute ebenso gegen Rassismus, gegen anti-migrantische Hetze, gegen die AfD als Speerspitze einer Wende zum Faschismus — für Völkerverständigung und Demokratie.

Wir begeben uns jedenfalls nicht auf den Weg zum staatlich anerkannten Duckmäuser. Wir springen nicht über diese Stöckchen, die da heißen „Aggressor Putin“ und „Die Kriegsgefahr geht von Russland aus“ sowie „Netanjahu muss alles dürfen – sonst ist es Antisemitismus“. Verneigung vor diesen Geßler-Hüten ist heute ja geradezu schon Pflicht, sonst: keine Räume, keine Zuschüsse, keine Ämter und Posten, gesellschaftliche Ächtung samt Internet-Pranger bis hin zur Verweigerung eines Bankkontos und zum Berufsverbot. Jetzt bestimmen die Parteifreunde von Hans Maria Globke, dem Mit-Verfasser und Kommentator der Nürnberger Rassegesetze, dann unter Adenauer Chef des Bundeskanzleramts, darüber, wer „guter“ Jude und was „antisemitisch“ ist, bestimmen darüber, ob man die „Jüdische
Stimme für gerechten Frieden in Nahost“ verbietet. Und die Deutsche Bank, heute Eigentümer der Postbank, unter der Führung von Josef Abs Groß- und Hauptfinancier des Mordens der Faschisten, bestimmt, wer ein Konto haben darf und wer ihnen politisch nicht genehm ist. Nur so nebenbei: wen wundert es, Josef Abs war nach dem Krieg bald wieder in Amt und Würden bei der Deutschen Bank.

Liebe Freunde, Kameraden, Genossinnen und Genossen, so klein und schwach die organisierte Gegenwehr in unserem Land derzeit noch sein mag, der politische Gegner in Regierung und Kapital erkennt unser Potenzial offensichtlich besser als wir selbst. Deswegen fahren sie so schweres Geschütz gegen alle auf, die noch links, kommunistisch und ehrlich sozialistisch, die noch fortschrittlich, noch humanistisch sind oder es werden wollen.

Also haben wir Mut zu kämpfen! In diesem Sinn: Wir werden siegen!!

Ein Schlaglicht auf den 8. Mai 2026 in Treptow

Der 8. Mai am Sowjetischen Ehrenmal in Treptow sollte eigentlich im Zeichen der Dankbarkeit gegenüber der Sowjetunion stehen, die mit 27 Millionen Toten den größten Blutzoll bei dem Sieg über den Faschismus geleistet hat.

Aber nein, es finden sich auch an diesem Tag Menschen, die vom politischen Streit nicht lassen können.

Dieses Jahr war bei der traditionellen Gedenkveranstaltung der Berliner VVN-BdA und einem antifaschistischen Gesangsfestival des BdA Treptow am Sowjetischen Ehrenmal auch der Liedermacher „Nümmes“ (ein pensionierter Lehrer) eingeladen. Nach Bob Dylans „Masters of War“ (mit deutschem Text, „Die Herren der Kriege“) sang er ein Lied „Handala“ über einen 1948 in der Nakba* vertriebenen palästinensischen Jungen und klärte dabei auf über den bekanntesten palästinensischen Karikaturisten, der die berühmte Comic-Figur Handala in den 1980er Jahren schuf und der durch den israelischen Mossad in London ermordet wurde. Über das Lied empörten sich israelfreundliche Kräfte aus dem Umkreis des Berliner VVN-BdA-Vorstands. Sie unterbrachen den Sänger mit dem Ziel, dass dieses Lied „Handala“ nicht weiter gesungen werde.

Die Vorsitzende des BdA Treptow sah sich gezwungen, den Sänger zu bitten, das Lied nicht weiter zu singen. „Nümmes“ aber war selbstbewusst genug und ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. Er informierte während der Unterbrechung die Zuhörer, dass er als Lehrer seine Schüler zeitlebens zum Frieden erzogen habe, dass er gerne später mit allen Interessierten über seine Liedtexte diskutieren werde und dass er kein Problem habe, sich von der Hamas zu distanzieren, aber er ließe nicht zu, dass dieses Lied als antisemitisch bezeichnet werde, und sang das Lied weiter. Die Treptower Vorsitzende entschuldigte sich später bei dem Liedermacher für ihre Unterbrechung des Liedes.

*Nakba heißt die Vertreibung der palästinensischen Bewohner*innen im späteren Kerngebiet des 1948 gegründeten Staates Israel.

Hier der Liedtext:


In diesem Zusammenhang weisen wir auch auf den am 14.5.26 bundesweit gestarteten Kinofilm „Palästina 36“ hin, der unter anderem den arabisch-palästinensischen Aufstand 1936 im damaligen Mandatsgebiet Palästina zum Inhalt hat.

AK Frieden zum 81. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus

Stellungnahme des AK Frieden der Berliner VVN- BdA e.V. zum 8. Mai 2026 – 81. Jahrestag der Befreiung vom deutschen Faschismus

Der Schwur von Buchenwald:


„Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel.“

ist nur im östlichen Teil Deutschlands (der sowjetischen Besatzungszone) umgesetzt worden, in dem die Enteignung von Kriegsverbrechern und am Krieg verdienenden Firmen durchgesetzt wurde. Das entsprach dem Potsdamer Abkommen. Schon damals haben die westlichen Alliierten das Völkerrecht nur dann umgesetzt, wenn es ihren Interessen entsprach. Mit der gesellschaftlichen Umwälzung 1989/90 wurden in ganz Osteuropa die Machtverhältnisse zugunsten der reaktionären, revanchistischen, imperialistischen Kräfte verschoben.

Seit einigen Jahren erleben wir, dass die Interessen des Kapitals immer mehr mit Krieg und Gewalt durchgesetzt werden.

Der deutsche Militarismus erlebt eine Konjunktur, befördert durch die Politik der Regierungsparteien der letzten Jahrzehnte. Diese geht einher mit massivem Sozialabbau und der Entstehung einer neuen rechtsextremen Kraft, die AfD. Dieser Politik gilt unser Widerstand. Eine einseitige Konzentration auf die AfD ist nicht ausreichend und wird nicht dazu führen, die gesellschaftlichen Verhältnisse umfassend zu ändern. Dieses Ziel darf nie aus den Augen verloren werden.

Am 26. März 2026 fand im Kapitulations-Museum Berlin-Karlshorst unter dem Titel „Fremdes Gedenken – eigene Verantwortung? Sowjetische Ehrenmale und deutsche Erinnerungskultur“ eine Tagung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, des Museums Berlin-Karlshorst und des Ukrainischen Instituts in Deutschland statt.

Auf nachträgliche Anfrage zu Materialien antwortete das Museum Karlshorst:


„Die Veranstaltung … war als ein Colloquium, d.h. ein Gespräch angelegt. Es gab deshalb keine Manuskripte oder veröffentlichungsfähigen Texte. Eine Veröffentlichung von Texten ist auch nicht vorgesehen. Es gab ein paar Bild-Präsentationen, die ohne das gesprochene Wort nicht aussagefähig sind und deshalb nicht veröffentlicht oder an Dritte weitergegeben werden.“

Nicht an die Öffentlichkeit sollte kommen, dass es um die Umwidmung oder Beseitigung der sowjetischen Ehrenmale in der BRD ging. Eine Beseitigung der vielen Gedenkorte entspräche zwar dem Zeitgeist und der Russophobie, widerspricht aber den entsprechenden Festlegungen im 2+4-Vertrag.

Diesen geschichtsrevisionistischen Kräften ist durch Schaffung einer breiten Öffentlichkeit das Handwerk zu legen. Das ist nach Auffassung aller Freunde im AK Frieden und ein wichtiger Arbeitspunkt der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten.

Dafür treten wir ein!

Arbeitskreis Frieden der Berliner VVN-BdA

Berlin, April 2026

akfrieden.vvnberlin2024@gmail.com


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