Podiumsdiskussion: Die Vereinnahmung des Antifaschismus durch die herrschende Politik

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Podiumsdiskussion: Die Vereinnahmung des Antifaschismus durch die herrschende Politik

Juni 5 @ 18:00 - 20:00

Warum wurde solange über den Völkermord an den Sinti und Roma geschwiegen? Warum wird immer noch über Völkermorde geschwiegen, die Deutschland begangen oder unterstützt hat und wieder unterstützt? Wenn es eindeutige Anzeichen und Beweis für einen Völkermord gibt, „kommt Untätigkeit einer Mittäterschaft gleich“.
Schon 2008 erinnerten die damalige Ehrenvorsitzende der VVN-BdA, Esther Bejarano, und Kurt Goldstein, ebenfalls Mitglied der VVN-BdA, an das „Unrecht, das den Palästinensern mit der Vertreibung von 1948 angetan wurde“ und forderten die deutsche Regierung auf, „die israelische Besatzungspolitik nicht länger zu tolerieren.“ Doch die Bundesregierung verteidigt Israels völkerrechtswidrige Verbrechen und wirft denjenigen, die das kritisieren, Antisemitismus vor.
Damit geht Aufrüstung und Kriegsvorbereitung in einem Ausmaß einher, wie es vor wenigen Jahren noch für unmöglich gehalten wurde. Als 1999 deutsche Piloten Bomben auf Jugoslawien warfen, begegnete der damalige Außenminister dem Ruf „Nie wieder Krieg!“ mit dem Ruf: „Nie wieder Auschwitz!“ Auch dagegen protestierten damals führende Mitglieder der VVN-BdA.
Es ist notwendig, der Instrumentalisierung des Antifaschismus für Krieg und Völkermord zu begegnen. Der „Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit“ (aus dem Schwur von Buchenwald) ist gescheitert, aber nicht erledigt.

Es diskutieren u.a.:

  • Anna (Kommunistische Organisation)
  • Dr. Ulrich Schneider (Fédération Internationale des Résistants — Association antifasciste)
  • N.N. (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes — Verband der AntifaschistInnen)

 

Details

  • Datum: Juni 5
  • Zeit:
    18:00 - 20:00

Veranstalter

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  • Datum: Juni 5
  • Zeit:
    18:00 - 20:00

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