Berliner Sparkasse verweigert dem Bund der Antifaschist*innen Treptow (VVN-BdA) Kontoeröffnung – Nach Debanking jetzt „Nobanking“? Eröffnet dem BdA-Treptow ein Konto!
Die Berliner Sparkasse verweigert unserem Bezirksverband BdA Treptow e.V. die Eröffnung eines dringend benötigten Vereinskontos. Gründe dafür nannte das Vereinscenter der Berliner Sparkasse nicht.
Vor dem Hintergrund. dass die deutschen Sparkassen, genauso wie alle deutschen Unternehmen während der NS-Zeit vom Raub jüdischen Vermögens profitiert haben, bzw. sich daran beteiligt haben, ist es ein starkes Stück und geschichtsvergessen, einem Verband, in dem sich auch Nachfahren der Opfer des NS organisiert haben, ohne Begründung eine Kontoeröffnung zu verweigern und damit die Vereinsarbeit erheblich zu behindern. Ein Bankkonto gehört zu den Grundbedürfnissen jeder Bürger*in und natürlich jedes Vereins, wie dem gemeinnützigen BdA Treptow. Die Berliner Sparkasse ist auch ein Instrument der Grundversorgung der Berliner Bevölkerung – diesem Auftrag hat sie nachzukommen.
Gegen die Kontoverweigerung werden wir protestieren.
Reden werden auf der Kundgebung werden u.a.
- Dr. Ellen Händler, die Vorsitzende Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Treptow e.V.
- Sabine Kasten für die Stolperstein-Initiative Treptow-Köpenick
- Ben Hotz für das Zentrum für Demokratie Treptow-Köpenick

