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SUMMARY:Ausstellung: Kriegstüchtig
DESCRIPTION:Kriegstüchtig ist eine Ausstellung zur aktuellen Debatte um „Kriegstüchtigkeit“\, Aufrüstung und die strategische Neuausrichtung deutscher Sicherheitspolitik. Die Ausstellung untersucht die historischen\, finanziellen und geopolitischen Dimensionen der militärischen Aufrüstung – von den Weltkriegen des 20. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. \nÖffnungszeiten: Montag\, Dienstag\, Donnerstag und Freitag von 15:00 bis 19.00 Uhr und auf Anfrage \n Ausstellungseröffnung mit Günther Wangerin Do\, 7.5.2026 um 19.30 Uhr \nFlyer \n 
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SUMMARY:Gedenkspaziergang zum KZ-Außenlager Ludwigsfelde
DESCRIPTION:Einladung zum Gedenkspaziergang zu den von Überbauung bedrohten Kellergebäuden des KZ-Außenlagers Halle 24 am 07.06.//12.7.//23.8. 2026\n\nVon 1944 bis 1945 wurden etwa 1.100 Frauen aus dem KZ Ravensbrück bei der Daimler-Benz Motoren GmbH in Ludwigsfelde als Zwangsarbeiterinnen ausgebeutet. Im KZ-Außenlager Genshagen mussten Sie Flugzeugmotoren produzieren. Die überwiegende Zeit lebten sie im Keller unter der Montagehalle. Viele von ihnen sahen in dieser Zeit kein Tageslicht. Ihre Arbeitsschichten dauerten bis zu 30 Stunden. \nDer Keller der Halle 24 ist auch heute noch vorhanden. Bei einer Sondierung  2022 wurden selbstgefertigte Teller und weitere persönliche Besitztümer der KZ-Häftlinge gefunden. Ein Immobilieninvestor hat das Gelände erworben und will bauen. \nMit unseren Spaziergängen möchten wir auf den bedrohten Ort aufmerksam machen und das Wissen über seine Geschichte teilen. \nDie Gehzeit zum Gelände beträgt ca. 10 Minuten. Wir empfehlen lange Hosen und geschlossene Schuhe. Wir gehen über unebenes Gelände und durch Gestrüpp. \nWir treffen uns auf dem Bahnsteig Fahrtrichtung Ludwigsfelde/Luckenwalde/Jüterbog.\nEine gemeinsame Anreise aus Berlin ist ab 13:46 mit RE 3 vom Bhf Berlin-Südkreuz möglich. \n\nFlyer
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SUMMARY:Gedenken an Richard Hüttig
DESCRIPTION:Vor 92 Jahren wurde Charlottenburger Kommunist Richard Hüttig mit einem willkürlichen Todesurteil in der Hinrichtungsstätte Berlin-Plötzensee ermordet. \nRichard Hüttig hatte im “kleinen Wedding”\, dem heutigen “Klausener-Platz-Kiez” eine “Häuserschutz-Staffel” geleitet\, die zum Schutz der Nachbarschaft vor SA-Überfällen von Antifaschisten gebildet wurde. Bei solchen SA-Überfällen waren wiederholt Antifaschisten aus dem Kiez ermordet worden; am 1. Februar 1931 der junge Kommunist Otto Grüneberg aus der Schloßstraße durch den Charlottenburger SA-Sturm 33. \nNach einem Überfall von SS-Leuten auf eine von Richard Hüttig geleitete Versammlung in der Wallstraße (heute: Zillestraße) wird der SS-Mann von der Ahe\, wie später durch Zeugen klar wurde\, von eigenen Leuten versehentlich oder absichtlich im Dunkeln erschossen. Der Mord wird von der Nazi-Justiz den Antifaschistsen in die Schuhe geschoben\, Richard Hüttig am 14.09.1933 verhaftet. \n16 Mitglieder der antifaschistischen “Häuserschutz-Staffel” werden angeklagt und von einem Sondergericht verurteilt. Richard Hüttig wird als angeblicher “Rädelsführer” zum Tode verurteilt\, obwohl im Urteil eingeräumt wird\, dass er den tödlichen Schuss auf den SS-Mann nicht abgegeben hat. Die Bevölkerung des Klausener-Platz-Kiezes sollte eingeschüchtert werden. \nJan Petersen schreibt in seinem aus dem Land herausgeschmuggelten Roman “Unsere Straße”: Als der Leichenwagen auf den letzten Wunsch Richard Hüttigs hin an seinem Wohnhaus in der Seelingstr. 21 vorbeifährt\, werden Blumen aus geöffneten Fenstern auf den Wagen geworden und “hundertstimmig schreit es in der engen Straße: Rache! Rache! Rot Front!”\, bis die Menschen von knüppelnden nazistischen SA-Hilfspolizisten auseinandergetrieben werden. \nWir erinnern an diesem Tag an den Genossen Richard Hüttig. Wir erinnern auch an seine Nachbarn\, die am 14. Juni 1934 in der Seelingstraße dieses mutige Zeichen des Widerstandes gegen den faschistischen Justizterror gesetzt haben. \nEs sprechen: \n\nDiedrich Franck\, Rechtsanwalt\nRüdiger Deißler\, Bezirksverordneter\n\nFlyer
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SUMMARY:Buchlesung: „Arbeitskampf bei DuMont“
DESCRIPTION:Gut 50 % der über 600 teils prekär beschäftigten KollegInnen beim Kölner Bundesanzeiger-Verlag und knapp 260 Leiharbeitskräfte organisierten sich beiVer.di\, stellten eigene Tarifforderungen auf – und streikten insgesamt 138 Tage. Dies kann vorbildlich und nachahmenswert sein für KollegInnen an derWerkbank und im Büro. \nVon und mit Jan Schulze-Husmann (Ver.di) und Peter Trinogga. \nFlyer
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SUMMARY:Kundgebung zum 85. Jahrestag des Überfalls auf die Sowjetuntion
DESCRIPTION:Mit dem Überfall des Deutschen Reiches auf die Sowjetunion begann ein groß angelegter Angriffskrieg. Er richtete sich nicht nur gegen militärische Ziele\, sondern hauptsächlich gegen die Zivilbevölkerung\, um deren Lebensgrundlagen zu entziehen und sie zu vernichten. Wir gedenken der Millionen Opfer in den damaligen Gebieten der Sowjetunion und ganz Osteuropas – unabhängig von Herkunft und Sprache. \nVor 85 Jahren\, am 22. Juni 1941\, hat Deutschland die Sowjetunion überfallen\, Wehrmacht und SS haben dort barbarisch gewütet. Dieses Kapitel der deutschen Geschichte wird weitgehend mit Schweigen übergangen. Wir schauen hin\, wir vergessen nicht. \nHeute soll Deutschland wieder kriegstüchtig werden – gegen Russland. Auf Russland zielen auch die US-amerikanischen Mlttelstreckenraketen\, die auf deutschem Boden stationiert werden sollen. Ob ein möglicher Krieg mit ihnen oder mit deutschen Soldaten geführt wird\, unter dem Dach der NATO oder von einer Koalitionen der Willigen: Er wäre ein erneutes Menschheitsverbrechen; dieses Mal mit der Gefahr\, uns alle zu vernichten. Dagegen leisten wir Widerstand. \nFlyer
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SUMMARY:Podiumsdiskussion "Die Gründung des KZ Sachsenhausen"
DESCRIPTION:Die Gründung des KZ Sachsenhausen in Oranienburg vor 90 Jahren \nVor 90 Jahren\, im Sommer 1936\, begann die SS in Oranienburg mit dem Aufbau des Konzentrationslagers Sachsenhausen\, das sich bis 1945 zu einem der größten Lagerkomplexe im Deutschen Reich entwickelte. Im Juli 1936 trafen die ersten 50 Häftlinge aus dem Konzentrationslager Esterwegen in Oranienburg ein\, wo sie unter Zwang zum Aufbau des neuen Lagers Sachsenhausen herangezogen wurden. \nAm 5. September 1936 erfolgte die offizielle Inbetriebnahme des Konzentrationslagers Sachsenhausen\, das fortan eine zentrale Stellung im System der nationalsozialistischen Konzentrationslager einnahm. Durch die Auflösung anderer Konzentrationslager und der Verlegung ihrer Insassen stieg die Zahl der Häftlinge bereits Anfang 1937 auf über 1.600 an. \nUnter schwersten Bedingungen errichteten diese einen weitläufigen Lagerkomplex\, der neben dem eigentlichen Häftlingslager auch SS-Truppenbereiche\, Wohnsiedlungen sowie zahlreiche infrastrukturelle und wirtschaftliche Einrichtungen umfasste. Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges im Jahr 1945 wurden mehr als 200.000 Menschen aus zahlreichen europäischen Ländern im Konzentrationslager Sachsenhausen inhaftiert. Mehr als 50.000 von ihnen überlebten die Haft nicht. \n\nBegrüßung: Andrea Riedle\, Direktorin der Stiftung Topographie des Terrors\nPodium: Andrea Kaltofen\, ehem. Leiterin der Gedenkstätte Esterwegen\nAstrid Ley\, Vorsitzende der Ständigen Konferenz\, Leiterin der Gedenkstätte Sachsenhausen\nJohannes Tuchel\, ehem. Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand\nModeration: Günter Morsch\, ehem. Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten\n\nOrt: Topographie des Terrors\, Auditorium \nWenn Sie an der Veranstaltung teilnehmen\, stimmen Sie zu\, dass Foto- und Filmaufnahmen von der Ständigen Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum veröffentlicht werden dürfen.
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SUMMARY:Gedenkspaziergang zum KZ-Außenlager Ludwigsfelde
DESCRIPTION:Einladung zum Gedenkspaziergang zu den von Überbauung bedrohten Kellergebäuden des KZ-Außenlagers Halle 24 am 07.06.//12.7.//23.8. 2026\n\nVon 1944 bis 1945 wurden etwa 1.100 Frauen aus dem KZ Ravensbrück bei der Daimler-Benz Motoren GmbH in Ludwigsfelde als Zwangsarbeiterinnen ausgebeutet. Im KZ-Außenlager Genshagen mussten Sie Flugzeugmotoren produzieren. Die überwiegende Zeit lebten sie im Keller unter der Montagehalle. Viele von ihnen sahen in dieser Zeit kein Tageslicht. Ihre Arbeitsschichten dauerten bis zu 30 Stunden. \nDer Keller der Halle 24 ist auch heute noch vorhanden. Bei einer Sondierung  2022 wurden selbstgefertigte Teller und weitere persönliche Besitztümer der KZ-Häftlinge gefunden. Ein Immobilieninvestor hat das Gelände erworben und will bauen. \nMit unseren Spaziergängen möchten wir auf den bedrohten Ort aufmerksam machen und das Wissen über seine Geschichte teilen. \nDie Gehzeit zum Gelände beträgt ca. 10 Minuten. Wir empfehlen lange Hosen und geschlossene Schuhe. Wir gehen über unebenes Gelände und durch Gestrüpp. \nWir treffen uns auf dem Bahnsteig Fahrtrichtung Ludwigsfelde/Luckenwalde/Jüterbog.\nEine gemeinsame Anreise aus Berlin ist ab 13:46 mit RE 3 vom Bhf Berlin-Südkreuz möglich. \n\nFlyer
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DESCRIPTION:Einladung zum Gedenkspaziergang zu den von Überbauung bedrohten Kellergebäuden des KZ-Außenlagers Halle 24 am 07.06.//12.7.//23.8. 2026\n\nVon 1944 bis 1945 wurden etwa 1.100 Frauen aus dem KZ Ravensbrück bei der Daimler-Benz Motoren GmbH in Ludwigsfelde als Zwangsarbeiterinnen ausgebeutet. Im KZ-Außenlager Genshagen mussten Sie Flugzeugmotoren produzieren. Die überwiegende Zeit lebten sie im Keller unter der Montagehalle. Viele von ihnen sahen in dieser Zeit kein Tageslicht. Ihre Arbeitsschichten dauerten bis zu 30 Stunden. \nDer Keller der Halle 24 ist auch heute noch vorhanden. Bei einer Sondierung  2022 wurden selbstgefertigte Teller und weitere persönliche Besitztümer der KZ-Häftlinge gefunden. Ein Immobilieninvestor hat das Gelände erworben und will bauen. \nMit unseren Spaziergängen möchten wir auf den bedrohten Ort aufmerksam machen und das Wissen über seine Geschichte teilen. \nDie Gehzeit zum Gelände beträgt ca. 10 Minuten. Wir empfehlen lange Hosen und geschlossene Schuhe. Wir gehen über unebenes Gelände und durch Gestrüpp. \nWir treffen uns auf dem Bahnsteig Fahrtrichtung Ludwigsfelde/Luckenwalde/Jüterbog.\nEine gemeinsame Anreise aus Berlin ist ab 13:46 mit RE 3 vom Bhf Berlin-Südkreuz möglich. \n\nFlyer
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