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SUMMARY:Ausstellung: Kriegstüchtig
DESCRIPTION:Kriegstüchtig ist eine Ausstellung zur aktuellen Debatte um „Kriegstüchtigkeit“\, Aufrüstung und die strategische Neuausrichtung deutscher Sicherheitspolitik. Die Ausstellung untersucht die historischen\, finanziellen und geopolitischen Dimensionen der militärischen Aufrüstung – von den Weltkriegen des 20. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. \nÖffnungszeiten: Montag\, Dienstag\, Donnerstag und Freitag von 15:00 bis 19.00 Uhr und auf Anfrage \n Ausstellungseröffnung mit Günther Wangerin Do\, 7.5.2026 um 19.30 Uhr \nFlyer \n 
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LOCATION:Galerie Olga Benario\, Richardstraße 104\, Berlin\, 12043
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SUMMARY:Gedenken an Richard Hüttig
DESCRIPTION:Vor 92 Jahren wurde Charlottenburger Kommunist Richard Hüttig mit einem willkürlichen Todesurteil in der Hinrichtungsstätte Berlin-Plötzensee ermordet. \nRichard Hüttig hatte im “kleinen Wedding”\, dem heutigen “Klausener-Platz-Kiez” eine “Häuserschutz-Staffel” geleitet\, die zum Schutz der Nachbarschaft vor SA-Überfällen von Antifaschisten gebildet wurde. Bei solchen SA-Überfällen waren wiederholt Antifaschisten aus dem Kiez ermordet worden; am 1. Februar 1931 der junge Kommunist Otto Grüneberg aus der Schloßstraße durch den Charlottenburger SA-Sturm 33. \nNach einem Überfall von SS-Leuten auf eine von Richard Hüttig geleitete Versammlung in der Wallstraße (heute: Zillestraße) wird der SS-Mann von der Ahe\, wie später durch Zeugen klar wurde\, von eigenen Leuten versehentlich oder absichtlich im Dunkeln erschossen. Der Mord wird von der Nazi-Justiz den Antifaschistsen in die Schuhe geschoben\, Richard Hüttig am 14.09.1933 verhaftet. \n16 Mitglieder der antifaschistischen “Häuserschutz-Staffel” werden angeklagt und von einem Sondergericht verurteilt. Richard Hüttig wird als angeblicher “Rädelsführer” zum Tode verurteilt\, obwohl im Urteil eingeräumt wird\, dass er den tödlichen Schuss auf den SS-Mann nicht abgegeben hat. Die Bevölkerung des Klausener-Platz-Kiezes sollte eingeschüchtert werden. \nJan Petersen schreibt in seinem aus dem Land herausgeschmuggelten Roman “Unsere Straße”: Als der Leichenwagen auf den letzten Wunsch Richard Hüttigs hin an seinem Wohnhaus in der Seelingstr. 21 vorbeifährt\, werden Blumen aus geöffneten Fenstern auf den Wagen geworden und “hundertstimmig schreit es in der engen Straße: Rache! Rache! Rot Front!”\, bis die Menschen von knüppelnden nazistischen SA-Hilfspolizisten auseinandergetrieben werden. \nWir erinnern an diesem Tag an den Genossen Richard Hüttig. Wir erinnern auch an seine Nachbarn\, die am 14. Juni 1934 in der Seelingstraße dieses mutige Zeichen des Widerstandes gegen den faschistischen Justizterror gesetzt haben. \nEs sprechen: \n\nDiedrich Franck\, Rechtsanwalt\nRüdiger Deißler\, Bezirksverordneter\n\nFlyer
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