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Flucht und Vertreibung – nur ein Mythos?

Juli 12 @ 19:00

Worum geht’s?

Vor dem Hintergrund des Genozids in Gaza und der anhaltenden Repressionen gegenüber jeder Form von Protest in Berlin ist es wichtig, dass an Schulen geschichtliche Fakten zum Nahostkonflikt korrekt und aus verschiedenen Perspektiven vermittelt und Räume für die (betroffenen) Schüler*innen geschaffen werden. 

Was ist das Problem?

Bei dieser schwierigen Aufgabe sollte die Politik die Schulen unterstützen. Stattdessen hat die CDU in der Bezirksverordnetenversammlung Neukölln im Februar beantragt, die Broschüre „Mythos#Israel1948“ in den  Sekundarschulen des Bezirks einzusetzen. 

Die Broschüre vermittelt ein einseitiges Narrativ und verharmlost die Ereignisse von 1948 – die Nakba – sowie die anhaltende Vertreibung und Enteignung der Palästinenser*innen durch Israel. Dabei sind der Krieg von 1948 und die Nakba für viele Schüler*innen, insbesondere in Neukölln, ein sensibles Thema, das direkt ihre Identität und Familiengeschichte berührt. Die Broschüre wird diesen biografischen Berührungspunkten und den unterschiedlichen Perspektiven der Neuköllner Schüler*innen nicht gerecht.

Was wollen wir machen?

Wir möchten daher bei unserem Info- und Diskussionsabend Lehrkräften geschichtliche Fakten und Argumente an die Hand geben, indem wir die Broschüre „Mythos#Israel 1948“ quellengestützt kritisch analysieren.

Rote Lilly

Emser Straße 114
Berlin, 12051
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